Hannes Zöchling wird neuer Chetrainer der ÖSV-Damen

Der Österreichische Skiverband hat heute eine wichtige Personalentscheidung bekanntgegeben. Der 46-jährige Johannes Zöchling war über 14 Jahre in verschiedenen Funktionen im ÖSV tätig und arbeitete zuletzt als Trainer der norwegischen Technik-Damen rund um Olympia-Silbermedaillengewinnerin Thea Louise Stjernesund. „Mit Johannes Zöchling haben wir einen Trainer gewonnen, der über viele Jahre hinweg bewiesen hat, dass er Athletinnen und Athleten erfolgreich weiterentwickeln kann. Ich bin überzeugt, dass er mit seiner ruhigen Art einen sehr guten Zugang zu den Athletinnen finden wird“, so ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher.

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US Damen gewinnen die Nationenwertung

Die US-Damen erzielten im Laufe der Saison elf Weltcupsiege und 27 Podestplätze, wobei  insgesamt 16 verschiedene Athletinnen Punkte beisteuerten.  „Diese Leistung ist ein Beweis für die Stärke dieses Teams von oben bis unten“, erklärte dazu Anouk Patty, die Sportchefin des U.S. Ski- & Snowboardverbands. 

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Entscheidungen in Norwegen

Einzelne Kugeln sind bereits vergeben, der Großteil der Entscheidungen fällt jedoch in der Nähe von Lillehammer. In Kvitfjell finden am Samstag und Sonntag die letzten Speedrennen statt. Im nahegelegenen Hafjell findet der Skiweltcup 2025/26 dann mit Slaloms und Riesenslaloms seinen Abschluss. Wir werden Eindrücke aus Hafjell live berichten.

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72. Slalomerfolg für Shiffrin

Mikaela Shiffrin unterstrich am Sonntag in Aare einmal mehr ihre Dominanz im Slalom. Am Ende lag sie 0,94 Sekunden vor ihrer Verfolgerin Emma Aicher. In ihrer Paradedisziplin dominierte die US-Amerikanerin ihre Konkurrenz praktisch nach Belieben. Vor einem Monat gewann sie auch ihre zweite olympische Goldmedaille im Slalom. Der Gewinn der kleinen Kristallkugel stand bereits vor den Olympischen Spielen fest. Es wird ihr neunter Gewinn in der Disziplinenwertung. Mit 72 Siegen im Slalom ist diese Disziplin die Grundlage der Erfolgsbilanz Shiffrins im Alpinen Skiweltcup.

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Fünfter Saisonsieg und Kristallkugel für Julia Scheib

Mit einem Riesenslalom und einem Slalom geht das vorletzte Wochenende im alpinen Skiweltcup der Damen in Schweden über die Bühne. Nach dem ersten Durchgang lag die Schweizerin Camille Rast vor Julia Scheib in Führung. Deshalb hatte es nach einem Zweikampf um die kleine Kristallkugel ausgesehen. Im Finale konnte sich Scheib mit einer sehr guten Fahrt an die Spitze setzen und so einiges vorlegen. Camille Rast ging im letzten Lauf volles Risiko ein, scheiterte aber im Steilhang, wo sie ein Tor verpasste. Damit war der Weg für Scheib zum Gewinn des Disziplinenweltcups frei. Die Steirerin entschädigte sich damit auch für die Olympischen Spiele, bei denen sie als Favoritin an den Start gegangen war und ihre Chancen auf eine Medaille schon im ersten Durchgang vergeben hatte. In ihrer bislang mit Abstand besten Weltcupsaison gewann sie bisher fünf Riesenslaloms, den ersten bereits beim Auftakt in Sölden Ende Oktober. Im Interview bedankte sie sich bei allen, die sie in ihrer Karriere begleitet hatten.

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Absage des Super-G in Courchevel

Kurz nach 10 Uhr gab die FIS am Samstag die Absage des Rennens bekannt. Heftiger Schneefall, Nebel und die damit verbundenen Sichtverhältnisse machten einen Start unmöglich. Die Wettervorhersage ließ auf keine Besserung der Verhältnisse schließen.

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Karriereende von Niels Hintermann

Der Name Hintermanns stand auf der Startliste für die Abfahrt. Er selbst hatte das Rennen allerdings dann nicht bestritten und damit für Verwunderung gesorgt. Vor der Kamera des Schweizer Fernsehens gab der 30-jährige aus dem Kanton Zürich schließlich den Grund bekannt. Laut ihm war dieser ein sehr einfacher: Das Thema alpiner Skirennlauf erklärte Hintermann für sich als beendet. "Mein letztes Rennen war in Crans Montana. Nun bin ich mehr bereit, mein Leben zu riskieren", meinte er.

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Vincent Kriechmayr sorgt für lange ersehnten Abfahrtssieg

Für die erfolgsverwöhnte Abfahrtsnation Österreich waren die letzten drei Jahrzehnte eine lange, sieglose Zeit. Für den letzten Sieg hatte Vincent Kriechmayr im März 2023 in Soldeu gesorgt. Fast auf den Tag genau drei Jahre später beendete der 34-jährige Oberösterreicher am Freitag in Courchevel die Wartezeit auf einen weiteren Abfahrtserfolg. Er siegte um 0,09 Sekunden vor dem italienischen Aufsteiger der Saison, Giovanni Franzoni. Der dritte Rang ging an den Schweizer Marco Odermatt. 

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Christina Ager beendet ihre Karriere

Die 30-jährige aus Söll hatte ihre Karriere im Weltcup vor 13 Jahren spektakulär begonnen, indem sie im Salom von Levi bei ihrem ersten Antreten mit Startnummer 53 sensationell den vierten Platz erreichte. Weitere Erfolge in den technischen Disziplinen blieben allerdings aus, weshalb sie sich ab 2015 auf Abfahrt und Super-G konzentrierte. Auf einen Podestplatz musste sie lange warten. Dieser gelang ihr bei der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo am 26. Jänner 2024.

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Zwei Norweger und ein Brasilianer am Podest

Der tragische Held von Bormio, dessen Bilder von Verzweiflung und Einsamkeit nach seinem Einfädler im Finale um die Welt gegangen waren, war heute der strahlende Sieger. Wiederum stand er als Führender nach dem ersten Durchgang im Finale als Letzter am Start. Im Gegensatz zu Bormio behielt der 25-jährige die Nerven. In einem denkbar engen zweiten Durchgang setzte er sich mit 0,01 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Henrik Kristoffersen durch, was diesen sichtlich ärgerte. An der dritten Stelle landete der Sieger des gestrigen Riesenslaloms, der Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen (+0,04). Er freute sich überschwänglich mit seinem ehemaligen Teamkollegen McGrath.

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Elena Curtoni siegt im Super-G von Val di Fassa

In Abwesenheit von Doppelolympiasiegerin Federica Brignone, die aufgrund der Nachwirkungen ihrer Verletzung die Saison vorzeitig beendet hatte, sorgten ihre Teamkolleginnen bei den Heimrennen im Trentino für Jubelstimmung. Nach den zwei ersten Plätzen von Laura Pirovano waren am Sonntag Elena Curtoni und Asja Zenere, die vom Podest strahlten. Für Curtoni bedeutete es den ersten Weltcupsieg nach fast drei Jahren. Ihr Vorsprung auf Kajsa Vickhoff Lie betrug 0,26 Sekunden. Nur 0,01 weiter zurück lag die drittplatzierte Asja Zenere, die mit Startnummer 33 für eine Überraschung sorgte. Gemeinsam mit Siegerin Curtoni unterstrich sie eindrucksvoll die derzeitigen Qualitäten des italienischen Speedteams der Damen.

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Lucas Pinheiro Braathen siegt im Riesenslalom von Kranjska Gora

Den Schwung seines Olympiasiegs im Riesenslalom konnte Lucas Pinheiro Braathen offenbar mit nach Kranjska Gora nehmen. Bei strahlendem Wetter siegte er in eindrucksvoller Manier und lag nach dem Finale 0,54 Sekunden vor dem Schweizer Loic Meillard. Stefan Brennsteiners Rückstand als Dritter betrug bereits 0,80 Sekunden. Dieser hatte sich im Finale vor den Norweger Atle Lie McGrath klassieren können, der sich mit Laufbestzeit von Rang acht auf den vierten Platz verbessern konnte.

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Laura Pirovano siegt erneut denkbar knapp

Bei frühlingshaften Temperaturen gehen in der Region Trentino in Italien die letzten Speedrennen der Damen vor dem Weltcupfinale über die Bühne. Es sind die Tage der Laura Pirovano, die aus dieser Region stammt und sich innerhalb von zwei Tagen über ihre ersten beiden Weltcupsiege freuen darf. Am Samstag gewann sie erneut in einem denkbar knappen Rennen mit dem Vorsprung von 0,01 Sekunden. Platz zwei sicherte sich dieses Mal die Österreicherin Corneleia Hütter. Platz drei ging an die Schweizerin Corinner Suter, die mit 0,05 Sekunden ebenfalls nur knapp hinter der Siegerin lag.

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Erster Weltcupsieg für Laura Pirovano

Ihr erstes Weltcuprennen bestritt Laura Pirovano vor fast zehn Jahren im Riesenslalom von Sölden. In weiterer Folge konnte sie vor allem in Abfahrt und Super-G an die Weltspitze anschließen, wurde jedoch immer wieder durch Verletzungen ausgebremst. Ein Podestplatz blieb ihr bis jetzt allerdings verwehrt. Umso mehr freute sich die Italienerin über ihren Weltcupsieg, der ihr nur unweit von ihrer Heimatstadt Trento gelang. "Ich war schon mehrere Male knapp hinter dem Podest, nun hat es geklappt", meinte die Siegerin im Interview. 

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Vorzeitiges Saisonende von Manuel Feller

In einem Statement in den sozialen Medien sprach Feller von mentalen und physischen Problemen, die ihn zu diesem Schritt bewogen hatten. Dass er in der Vergangenheit immer wieder mit gesundheitlichen Schwierigkeiten – etwa Rückenproblemen – zu kämpfen hatte, ist kein Geheimnis. Im Laufe der Saison hatte der Slalom-Weltcupsieger der vergangenen Saison allerdings auch fallweise etwas kryptisch von privaten Problemen anderer Art gesprochen, ohne näher darauf einzugehen. 

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Sofia Goggia siegt im zweiten Super-G von Soldeu

Nach Platz sechs am gestrigen Samstag durfte sich Goggia im zweiten Super-G über 100 Punkte freuen. Entsprechend fiel ihr Jubel im Ziel aus. Sie konnte Emma Aicher mit 0,24 Sekunden Abstand in Schach halten. Die Deutsche beweist damit, dass sie weiterhin in bestechener Form fährt und wertvolle Punkte für den Gesamtweltcup sammelt, wo sie sich zu einer ernstzunehmenden Konkurrentin von Mikaela Shiffrin entwickelt. Der Rückstand der drittplatzierten Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie betrug 0,31, SEkunden.

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Schweizer Dreifachsieg in Garmisch-Partenkirchen

In sechs von sieben Saisonabfahrten sicherten sich die Schweizer Athleten in der laufenden Saison. Nur in Kitzbühel stand mit Giovanni Franzoni ein Italiener auf dem Siegerpodest ganz oben. Elf von 21 möglichen Podestplätzen ist eine weitere Zahl, welche die Schweizer Dominanz unterstreicht. Auf der Kandahar-Piste war Marco Odermatt einmal mehr eine Klasse für sich. Der Nidwaldener sicherte sich seinen 54. Weltcupsieg und zog in dieser Hinsicht mit Hermann Maier gleich. Er musste nur bei dem zwei Nummern nach ihm gestarteten Alexis Monney um seinen Sieg zittern. Letztlich musste sich dieser seinem Markenkollegen Odermatt allerdings um 0,04 Sekunden geschlagen geben. Der drittplatzierte Stefan Rogentin lag bereits 0,98 Sekunden zurück. 

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Emma Aicher siegt im ersten Super-G von Soldeu

Auch nach ihren olympischen Erfolgen zeigt sich Emma Aicher in bestechender Form. Sie dominierte den ersten von zwei Super-G in Soldeu in eindrucksvoller Manier und gewann mit dem deutlichen Vorsprung von 0,88 Sekunden auf die Neuseeländerin Alice Robinson. Die beiden sind die größten Konkurrentinnen der Italienerin Sofia Goggia (6. Platz) im Disziplinenweltcup. Aicher freute sich darüber, als erste Athletin in der laufenden Saison zwei Super-G gewonnen zu haben. Mit ihrer Fahrt zeigte sie sich "schon ganz zufrieden"; ganz ihrer stets entspannten Art entsprechend. Drei Rennen vor Saisonschluss fehlen ihr im Rennen um die kleine Kristallkugel 96 Punkte auf Goggia. 

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Erster Saisonssieg für Corinne Suter

Mehr als zwei Jahre hatten die Schweizer Damen auf einen Abfahrtssieg warten müssen. Zuletzt war dies im Februar 2024 der derzeit verletzten Lara Gut-Behrami gelungen. Corinne Suter, die sich in der laufenden Saison nach einer Verletzung in den Weltcup zurückgekämpft hatte, beendete nun in Andorra diese Wartezeit. Nachdem die Olympischen Spiele für sie eher enttäuschend verlaufen waren, durfte sie sich nun über ihren sechsten Weltcupsieg freuen, den vierten in einer Abfahrt.

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Franjo von Allmen dominiert in Crans Montana

Nach den beiden Rennen der Damen im Kanton Wallis war auch jenes der Herren eine Generalprobe für die im nächsten Jahr stattfindende Skilweltmeisterschaft.  Der Wintersportort ist in diesem Tagen allerdings von der furchtbaren Brandkatastrophe der Silvesternacht geprägt. Entsprechend wurde beim Rennen auf Werbung verzichtet. Auf den üblicherweise für Sponsoren bereitgestellten Werbeflächen wurde deshalb an die Opfer des Unglücks. Athleten und Publikum beteiligten sich vor dem Rennen an einer Schweigeminute.

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Premierensieg für Malorie Blaanc

Nach dem Abbruch des Rennens am Freitag als Folge schwerer Stürze konnte am Samstag ein regulärer Super-G über die Bühne gehen. Er stand, wie das ganze Wochenende im Wallis, im Zeichen des Gedenkens an die Opfer der furchtbaren Brandkatastrophe, die sich in der Silvesternacht in Crans Montana ereignet hatte.

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Abbruch in Crans Montana

Das Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe prägte den Auftakt des Rennens in Crans Montana. In einer Trauerminute gedachten die Athletinnen und Zuschauer der 40 Todesopfer und mehr als 100 Verletzten. Auf verkürzter Strecke wurde in weiterer Folge bei widrigen Witterungsbedingungen das Rennen gestartet.

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Rekordsieg für Henrik Kristoffersen in Schladming

Mit selten in dieser Form gezeigten Emotionen reagierte Kristofersen auf seinen fünften Slalomsieg beim Nightrace in Schladming.  Im Finale gelang es ihm, das Ergebnis des ersten Durchgangs noch umzudrehen. Am Ende siegte er vor seinem Landsmann Atle Lie McGrath (+ 0,34 Sekunden). An der dritten Stelle landete der Franzose Clement Noel wurde Dritter (+ 0,54). Nach einem von zahlreichen Ausfällen geprägten zweiten Durchgang standen nur 21 Läufer auf der Ergebnisliste.

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Loic Meillard siegt im Riesenslalom von Schladming

Im Flutlicht spiegelte sich die Eispiste auf der Planai, die vielen Fahrern Schwierigkeiten bereitete. Lucas Pinheiro Braathen sprach davon, noch nie ein solches Rennen gefahren zu sein. Sein ehemaliger Teamkollege Henrik Kristoffersen, der im zweiten Durchgang auf den 18. Platz zurückviel, zeigte sich richtiggehend wütend, meinte aber, dass er sich mit Kommentaren zurückhalten müsse, nachdem er von der FIS ob seines Tonfalls in den letzten Tagen gerügt worden war. 

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Triumph für Manuel Feller in Kitzbühel

Der Sieger stammt aus Fieberbrunn, das gut 30 Autominuten von Kitzbühel entfernt liegt. Aus diesem Grund fiebern Jahr für Jahr etliche Fans aus seinem Heimatort beim klassischen Rennen am Ganslernhang mit. Ein Podestplatz bei seinem deklarierten Lieblingsrennen blieb Feller bislang verwehrt. Umso größer waren die Emotionen nach seinem Sieg, da mit einem solchen nach den bisherigen Saisonergebnissen nicht zu rechnen gewesen war. Zudem hatte der Tiroler in letzter Zeit in Interviews mehrfach etwas kryptisch von einer "persönlichen Krise" gesprochen.

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Überlegener Slalomsieg für Mikaela Shiffrin

Ihre Dominanz in dieser Disziplin stellte Shiffrin wieder einmal unter Beweis. Mit zwei Laufbestzeiten siegte sie 1,67 Sekunden vor der Schweizerin Camille Rast. Die drittplatzierte Deutsche Emma Aicher lag bereits 2,18 Sekunden hinter der Rekord-Slalomsiegerin zurück. Shiffrin liegt mit 71 Slalomsiegen und 108 Weltcupsiegen unangefochten an der Spitze der besten Skirennläuferinnen aller Zeiten. In der Weltcup-Disziplinenwertung hat sie 288 Punkte Vorsprung auf ihre erste Verfolgerin Camille Rast. Nachdem nur noch zwei Rennen ausstehen, ist ihr die neunte Kristallkugel nicht mehr zu nehmen.

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